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1. Bundesliga Bundesligastart Nummer 19 für Schachmiezen Wir sind das letzte sächsische Team
Langsam aber sicher nähern wir uns unserer zwanzigsten Bundesligasaison. Überstehen wir die am Freitag beginnende neunzehnte Saison, wäre das Wunder vollbracht. Aufgrund der wenigen "Mäuse" setzten wir in der abgelaufenen Saison verstärkt junge deutsche Spielerinnen ein und wurden für das Risiko mit einem ausgezeichneten Platz 5 belohnt. Von den Mannschaften an der Tabellenspitze spielten wir mit den meisten deutschen Spielerinnen, mit den jüngsten sowieso. Das wird auch für die neue Saison gelten. Und diese begann mit einer Überraschung. Der SK Großlehna zog sich völlig überraschend aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurück. Da der SC Leipzig-Gohlis abstieg, sind die Schachmiezen jetzt noch die einzige sächsische Mannschaft, die in der Eliteliga übrig blieb. Es gab Zeiten, da spielten fünf sächsische Mannschaften in der Bundesliga! Erstmals in der 21-jährigen Bundesligageschichte kämpfen mehr Mannschaften aus den alten Bundesländern (acht) um den Titel als aus den neuen Bundesländern (vier). Bisher war es meistens umgekehrt. So setzt sich wohl doch langsam aber sicher das Geld durch. Die Schachmiezen werden sich zu wehren wissen! Mit den Schachfreunden 1891 Friedberg stieg eine Mannschaft auf, die fast nur ausländische Spielerinnen einsetzte und für die neue Saison kräftig einkaufte. Der weitere Aufsteiger, SC Rotation Pankow, spielt dagegen seit Jahrzehnten nur mit deutschen Spielerinnen und ist damit die Fahrstuhlmannschaft der Bundesliga. Außerdem stieg der SV Stuttgart-Wolfbusch 1956 wieder auf. Absteiger Mainz profitierte vom Rückzug Großlehnas und darf eine weitere Saison oben verbleiben. Um den Titel werden sich wie gewohnt Baden-Baden, Halle, Hamburg und diesmal wohl auch Bad Königshofen „prügeln“. Trotz unseres 5. Platzes in der vergangenen Saison geht es für uns wie immer zunächst gegen den Abstieg. Wir verstärkten uns mit zwei jungen Spielerinnen, der 19-jährigen Russin Anastasia Bodnaruk sowie der 18-jährigen Chemnitzerin Thuy Nguyen Minh. Somit verfügen die Schachmiezen wieder über eine schlagkräftige Mannschaft, für den Klassenerhalt sollte es reichen.
Unsere Ansetzungen: 28. bis 30. Oktober 2011 in Rodewisch 28. Oktober 2011 USV Volksbank Halle - Rodewischer Schachmiezen 29. Oktober 2011 Rodewischer Schachmiezen - SC Bad Königshofen 1957 30. Oktober 2011 SV Stuttgart-Wolfbusch 1956 - Rodewischer Schachmiezen
26./27. November 2011 in Mülheim 26. November 2011 SV Mülheim-Nord 1931 - Rodewischer Schachmiezen 27. November 2011 Rodewischer Schachmiezen - Hamburger SK 1830
21./22. Januar 2012 in Berlin 21. Januar 2012 SV Chemie Guben - Rodewischer Schachmiezen 22. Januar 2012 Rodewischer Schachmiezen - SC Rotation Pankow
11./12. Februar 2012 in Halle 11. Februar 2012 Rodewischer Schachmiezen - TSV Schott Mainz 12. Februar 2012 SF 1891 Friedberg - Rodewischer Schachmiezen
21./22. April 2012 in Gladenbach (zentrale Endrunde) 21. April 2012 Karlsruher SF 1853 - Rodewischer Schachmiezen 22. April 2012 Rodewischer Schachmiezen - OSG Baden-Baden
Die Schachmiezenreserve verfehlte in der letzten Saison knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der neuen Saison wird es sehr schwer, den Klassenerhalt zu sichern. Sechs starke sächsische Mannschaften kämpfen um den Aufstieg, zwei Mannschaften müssen absteigen. Die Ansetzungen in der Regionalliga:
30. Oktober 2011 Rodewischer Schachmiezen II - SG Grün-Weiß Dresden 27. November 2011 SV Grün-Weiß Niederwiesa - Rodewischer Schachmiezen II 22. Januar 2012 Chemnitzer SC Aufbau ´95 - Rodewischer Schachmiezen II 12. Februar 2012 Rodewischer Schachmiezen II - USV TU Dresden 22. April 2012 Rodewischer Schachmiezen II - TuS Coswig 192 |